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Fassadenbau Lingen: Lingia-Arkaden mit gebogenen Fassaden

  • vor 6 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden

Fassade der Lingia-Arkaden in Lingen mit großformatiger Glasfassade, Rundbögen und maßgefertigten Fassadenelementen
Fertige Fassade der Lingia-Arkaden
Projekte in der eigenen Heimatstadt haben eine besondere Qualität. Die Lingia-Arkaden in Lingen waren genau diese Art von Projekt.

Über 30 maßgefertigte, gebogene Fassadenelemente. Sämtliche Erdgeschossfenster und Türen. Brandschutztüren mit automatischen Antrieben. Externe Glasfassaden. Sonnenschutzglas mit millimetergenauer Wasserstrahlbearbeitung.

Kein Standardauftrag. Genauso, wie wir es mögen.


Fassade der Lingia-Arkaden in Lingen mit maßgefertigten Aluminium- und Glaselementen
Gebogene Fassadenelemente der Lingia-Arkaden

Lingia-Arkaden in Lingen: gebogene Fassaden

Gebogene Fassadenelemente sehen elegant aus. Sie geben Gebäuden Dynamik und Modernität.

Aber hinter dieser Ästhetik steckt eine Fertigungskomplexität, die den meisten nicht bewusst ist.

Bei konventionellen Fassaden greifen standardisierte Prozesse. Die Elemente sind rechteckig, die Schnitte gerade, die Toleranzen bekannt.

Bei gekrümmten Elementen gibt es diesen Komfort nicht. Jedes Teil ist ein Unikat. Jeder Schnitt braucht präzise Planung. Jede Abweichung summiert sich über die gesamte Fassade.

Die Herausforderung wird größer, wenn Sonnenschutzglas dazukommt.

Moderne Sonnenschutzverglasung sieht aus wie normales Glas, enthält aber eine fast unsichtbare Edelmetallbeschichtung. Diese Beschichtung reflektiert bis zu 80 Prozent der infraroten Strahlung. Das macht sie energetisch hocheffizient, aber mechanisch empfindlich.

Die Beschichtung wird im Magnetron-Verfahren aufgebracht. Bei der Weiterverarbeitung gibt es keinen Spielraum für Fehler.

Mechanische Beschädigungen zerstören die Funktionalität irreversibel. Nachträgliche Korrekturen gibt es nicht.

Bei den gebogenen Elementen bei den Lingia-Arkade steigen die Anforderungen. Die Wasserstrahlbearbeitung muss millimetergenau erfolgen. Jedes Element wird individuell programmiert. Die Toleranzketten müssen über die gesamte Fassade hinweg kontrolliert bleiben.

Das braucht mehr als handwerkliches Können. Das braucht Verständnis der gesamten Prozesskette, von der Planung über die Fertigung bis zur Montage.


Brandschutztüren mit Automatik bei den Lingia-Arkaden: Wo zwei Regelwerke aufeinandertreffen

Brandschutztüren klingen nach einem gelösten Problem. Die Normen gibt es. Die Zertifizierungen sind bekannt. Die Hersteller liefern geprüfte Systeme.

Sobald automatische Antriebe hinzukommen, ändert sich die Situation komplett.

Seit November 2019 unterliegen Brandschutztüren in Deutschland der europäischen Norm EN 16034 mit CE-Kennzeichnung. Das war eine grundlegende Änderung gegenüber den früheren nationalen Zulassungen.

Jede Tür braucht eine individuelle CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung mit Seriennummer.

Die Herausforderung wird größer, wenn Türen zusätzlich mit Drehtürantrieben ausgestattet werden.

Dann müssen gleichzeitig die Brandschutzanforderungen nach EN 16034, DIN 14677 und die Maschinenrichtlinie für kraftbetätigte Türen erfüllt werden.

Drei unterschiedliche Regelwerke. Drei unterschiedliche Prüfverfahren. Unterschiedliche Dokumentationspflichten.

Jede Tür wird zum Einzelfall. Die Kombination aus Brandschutzelement und automatischem Antrieb muss als Gesamtsystem zertifiziert sein.

Warum Schüco-Systeme bei komplexen Objekten funktionieren

Bei den Lingia-Arkaden kamen Schüco-Aluminium-Systeme zum Einsatz. Das war keine zufällige Wahl.

Das war eine strategische Entscheidung auf Basis der Projektkomplexität.

Schüco-Systeme verbinden filigrane Optik mit Passivhaus-Niveau-Dämmung. Die Systemplattform ermöglicht projektspezifische Anpassungen bei gleichzeitiger Systemsicherheit.

Das ist bei komplexen Objekten entscheidend, wo individuelle Lösungen auf bewährter Technik basieren müssen.

Die Stärke liegt im System.

Schüco bietet geprüfte Baugruppen, die den Planungs- und Prüfungsaufwand reduzieren. Die Unterstützung erstreckt sich über den gesamten Projektzyklus.

Von der Planung über vergabefähige Ausschreibungstexte bis zur technischen Beratung bei der Montage.

Bei einem Projekt wie den Lingia-Arkaden, wo gebogene Fassadenelemente, Sonnenschutzglas und komplexe Brandschutzanforderungen zusammenkommen, ist diese Unterstützung grundlegend.

Elementfassaden: Schnelle Montage durch präzise Vorbereitung

Die schnelle, platzsparende Anlieferung und Montage von Fassadenelementen wir in Zeiten kürzerer Projektlaufzeiten immer wichtiger.

Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung.

Elemente werden werksseitig komplett vorgefertigt, geprüft und dann vor Ort schnell montiert. Das reduziert Baustellenzeit, Fehlerquellen und Witterungsrisiken drastisch.

Bei den Lingia-Arkaden war diese Vorgehensweise entscheidend. Über 30 gebogene Fassadenelemente mussten präzise gefertigt, transportiert und montiert werden.

Jedes Element musste passen. Jede Toleranz musste stimmen. Jede Schnittstelle musste funktionieren.

Die Vorfertigung im Werk ermöglichte Qualitätskontrolle unter kontrollierten Bedingungen. Mögliche Abweichungen können rechtzeitig erkannt und korrigiert werden, bevor die Elemente die Baustelle erreichten.

Die Montage erfolgte schnell und ohne Nacharbeit.

So funktionieren moderne Fassadensysteme: Effizienz entsteht durch Präzision in der Vorbereitung, nicht durch Geschwindigkeit in der Ausführung.

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